Kategorie: MASCHINEN

  • Wenn die Allergie aussetzt.

    Wenn die Allergie aussetzt.

    Ich habe eine Katzenallergie. Wenn ich den Tierchen zu Nahe komme oder mich in ihr „Revier“ begebe, löst das in der Regel eine unschöne allergische Reaktion aus. Dabei mag ich die Tierchen eigentlich. Eigentlich. Schließlich sind Katzen in der Regel Arschlöcher, denen völlig egal ist was mit dir ist. Sie holen sich was sie wollen und hauen ab. Mit Großkatzen dieser Größenordnung hatte ich bislang jedoch nicht zu tun.

    Seit je her pflege ich eine Vorliebe für das Design und die Ästhetik britischer Automobile: MINI, Jaguar, Rolls Royce, MG, Morris und wie sie alle heißen. Während die deutschen Autohersteller eine kühle Dynamik oder das berühmt-berüchtigte German Understatement wahren, die Franzosen doch lieber verspielt sind und die Italiener extravagant schön, haben die Briten diese eigensinnige Ästhetik mit Holz, Leder und Chrom. Dazu schöne Lenkräder, meistens auch mit Holzring und Armaturenbretter, die ihrem Namen gerecht werden.

    Das Problem: Man assoziiert diese Automobile mit Fertigungstoleranzen jenseits von Gut und Böse und desaströser Technik, die vieles ist außer Potent und zuverlässig. Wie könnte man es nur wagen einen britischen Motor mit deutscher Ingenieurskunst zu vergleichen? Ohne genau zu wissen warum, zieht man einen großen Bogen um britische Automobile. Selbst als BMW Rover kaufte änderte sich das kaum. Dabei üben ebendiese Autos eine unerklärliche Gravitation auf mich aus.

    Ein Q-Tip aus Metall.

    Als ich etwa 12-13 Jahre alt war und damals mit meinem Fahrrad Pfullingen und Reutlingen unsicher machte und die Autohäuser nach Prospekten abklapperte, fand ich mich des Öfteren im damaligen Ford-Autohaus in Reutlingen, das auch Jaguar verkaufte. Ein Jammer, dass ich die Prospekte nicht mehr habe. Ich erinnere mich jedoch daran, wie ich vor dem damaligen XJ stand und mich nicht einmal traute zu fragen ob ich mal einsteigen darf. Die Proportionen dieser Limousinen war selbst zu jener Zeit aus meiner Sicht sämtlichen Mercedes oder BMW haushoch überlegen: Tief, breit, lang. Geduckt, als bereite sich der Wagen auf einen Angriff vor. Eine Katze, die zum Sprung ansetzt. Heute verstehe ich sogar die Metapher. Ebenso in mein kindliches Gehirn eingebrannt hat sich der Innenraum aus feinstem Leder und Holz. Das einzige was ich damals irgendwie lächerlich fand war der Autoschlüssel, der genauso scheiße aussah wie die Ford-Schlüssel zu jener Zeit: Ein hässlicher Q-Tip aus Metall. Bestenfalls will man sich damit das Ohr kratzen aber einen Jaguar damit aufschließen grenzt an Blasphemie.

    Jaguar XJ-2C.

    IHRE AUTOWERKSTATT Frederikspark in Norderstedt im Juni 2026. In der neuen Klasiker Halle filme ich gerade Content, als mir das weiße „XJ Serie 2“-Coupé auffällt. Wie ein Ganove streune ich einige Male um den Wagen und fühle mich direkt in meine Kindheit zurückversetzt. Da sind wieder diese Proportionen: Lang, Breit, Tief und gleichzeitig aggressiv zum Sprung ansetzend, jedoch mit einer Ruhe die wirklich nur katzenähnliches Getier beherrscht. Nur diesmal in Barock, in alt, aus einer vergangenen Ära in der Luxusautomobile das Wort „Luxus“ noch auf eine ganz andere Art definierten als heute.

    Das schwarze Vinyl-Dach streckt den ohnehin schon tiefen Jaguar optisch noch einmal und gibt dem weißen Auto eine weiteren Eyecatcher. Sattsehen fällt mir schwer. Doch da ist ein kleiner aber feiner Unterschied zu damals im Ford-Autohaus in Reutlingen: Ich bin kein Kind mehr dass fragen muss – ich kann tun und lassen was ich will, schließlich bin ich mit fast-40 selbst für mein Tun verantwortlich.

    Lack, Leder, Holz & Metall.

    Mit einem tiefen Klacken entriegelt der metallene Türgriff die Tür und es fühlt sich an, als kommen mir rund 300kg rahmenlose Schönheit entgegen. Außen weiß lackiert, innen mit dickem schwarzen Leder, Metallapplikationen und ordentlich Holz gekleidet. Die Tür alleine verdient eine eigene Bühne. Kunststoff? Den gibt’s woanders. Hier dominieren Leder, Holz und richtiges echtes aufpoliertes Metall. Das spürt und riecht man vor allem. Die britische Stube riecht nach Wohnzimmer. Man ist geneigt sich einen Whiskey einzuschenken und nach dem ersten Schluck tief einzuatmen um diese edlen Geruch tief zu inhalieren. Ich mag zwar keinen Whiskey aber so stelle ich mir das vor. Eigentlich sollte man sich schämen auch nur dran zu denken eine IQOS in der Kiste zu „zünden“ – es müssen schon Zigarren sein oder, wenn es Zigaretten sein müssen, John Player Special oder sowas. Ich bin geneigt wieder anzufangen zu rauchen, Rothmans wie damals.

    Aber nein, ich möchte diese Gerüche mit nichts übertünchen, das wäre kriminell. Im restlichen Innenraum geht das Spiel genauso weiter: In Holz eingelassene analoge Anzeigen, ordentlich Holz, Metall und Leder. Selbst die wenigen Stellen, an denen Kunststoff verbaut wurde, wirken massiv, schließlich handelt es sich um richtig dicken, Hochglanz-Kunststoff statt Standard-Plastik. Die Drehschalter in der Mittelkonsole klacken mechanisch beim Drehen und vor meinem geistigen Auge sehe ich schon wie es dahinter verlötet ist und wie die Kabel aussehen anstelle von grünen Leiterplatten. Wie mein erster alter britischer Gitarrenverstärker, ein Orange OR120 von 1974. Alles fühlt sich höchst fertig an und wirft die Frage auf, wann und warum wir Menschen eine Plastiklandschaft in unseren Autos akzeptiert haben. Das Lenkrad ist das einzige Element, dass meinen Geschmack so gar nicht trifft. Die kleine Prallplatte mit dem Jaguar-Emblem wirkt zwar hochwertig, aber irgendwie unschön. Ein Nardi-Lenkrad würde sich hier perfekt einfügen und ein bisschen mehr Kontrolle suggerieren. Trotzdem will ich nicht mehr aussteigen.

    Lowrider.

    Der Blick auf die Beifahrerseite offenbart ein weiteres cooles Highlight, dass ich in vielen modernen Autos Coupés vermisse: Keine B-Säule. Lässt man beide Scheiben runter, entsteht eine riesige Öffnung. Ein anderer Begriff als „sexy“ fällt mir da leider nicht ein.

    Alles, was glänzt am Jaguar, innen wie außen, ist aus richtigem echten Metall. Vom Türgriff über die beiden Tankdeckel erinnert alles an feinste ordentliche Mechanik statt Kunststoff-Müll. Sogar die zweifarbigen Stahlräder wirken so perfekt, dass man nicht einmal im Traum dran denkt, diese durch Alus zu ersetzen. Der Zahn der Zeit hat auch bei diesem Wagen seine Spuren hinterlassen und im Moment befindet er sich noch im Aufbau – im Vergleich zu anderen Fahrzeugen ist dieser jedoch wie guter Wein gealtert, die Patina erzählt eine ganz eigene Geschichte.

    Verliebt bin ich nicht in den Wagen, aber höchst beeindruckt. Dieser kurze Besuch im britischen Wohnzimmer hat gereicht, um einige Grundfeste zu hinterfragen. Seit ich mit Leica M fotografiere, fühlen sich alle anderen Kameras an wie billige Spielzeuge. Nun hat sich mein Benchmark auch was Automobile betrifft nochmal geändert. Ich zweifle stark daran ob das wirklich was Gutes ist.

    Unvernünftig & unzuverlässig?

    In den nächsten Tagen hat mir dieses Thema keine Ruhe gelassen, sodass ich das Gespräch zu meinem Kollegen und Jaguar-Spezialisten im Team Stefan aufgesucht habe. Theorien kann jeder spinnen, aber echte Antworten gibt es nur beim Experten, der diese Autos seit vielen Jahren kennt, repariert und schon „alles gesehen“ hat. Die Frage nach der Unzuverlässigkeit winkt er ab und erklärt mir die Thematik ausführlich. Grob zusammengefasst kann ich wiedergeben, dass diese Autos als Neuwagen entsprechend gekostet haben, wodurch sie auch vom entsprechenden Klientel gekauft wurden. Nach rund drei Jahren – ist ja heute nicht anders, erst recht im Luxussegment – kamen viele auf den „freien Markt“ mit einer entsprechend geringen Nachfrage, sodass die Preise fielen.

    Das Problem: Eine einfache Inspektion bei Jaguar kostete damals schon mehrere Tausend Mark, sodass die Pfennigfuchser, die sich mal eine große Kisten leisten wollten, andere Wege einschlugen: Im besten Fall hat eine nicht qualifizierte Werkstatt ihr Glück versucht und den Wagen irgendwie am Leben erhalten, wenn auch nicht nach Herstellervorgaben. Im schlimmsten Fall jedoch hat man den kompletten Service einfach nicht gemacht. Das Ergebnis ist schlecht gewartete Technik, zum Teil sogar ungewartete. Diese kann nur Probleme machen, auch wenn sie, wie im Falle Jaguar, zum größten Teil rein mechanisch ist.

    Dezidierte Werkstätten gibt es kaum, Spezialisten in dem Gebiet sind rar. Dass ich auf Stefan gestoßen bin, ist in dem Fall großes Glück. Selbstverständlich laufen die entsprechenden Mercedes, BMW und andere deutsche Hersteller aus der Zeit und in dem Segment deutlich zuverlässiger – schließlich kennt sie hierzulande nahezu jede Werkstatt und rein technisch gesehen unterscheidet sich ein BMW 7er nur marginal von einem BMW 3er. Wer den 3er reparieren kann, schafft auch den 7er. Doch Jaguar? Merkste selbst, ne?

    Der „Leica-Effekt“.

    Ich kann und möchte nicht sagen dass ich einen Jaguar haben will. Auch lasse ich mir ungern öffentlich in die Pläne schauen was meine zukünftige Automobile Kaufentscheidung sein wird, aber leider (!) Schleicht sich auch hier der von mir „Leica-Effekt“ genannte Effekt ein: Jedes Auto, in das ich seitdem eingestiegen bin, fühlt sich plötzlich billig an und ich stell mir erneut die Fragen wann wir Menschen uns damit abgefunden haben uns in Plastik verpackt transportieren lassen zu wollen.

    Obwohl ich seit nun wirklich über 25 Jahre begeisterter Enthusiast bin, blicke ich nun mit einem anderen Verständnis und Anspruch auf Autos. Ob das wirklich ein Vorteil ist, wage ich zu bezweifeln. Da ich nach dem ersten Mal mit Leica M fotografieren über die nächsten Monate komplett zu Leica M gewechselt habe, würde es mich nicht wundern, wenn nach dieser Erfahrung auch etwas Adäquates in meinen Fuhrpark landet.

  • wenn keiner mehr aussteigt.

    wenn keiner mehr aussteigt.

    Leica Erlebnistage in Nürnberg im Juli 2025: Kaum angekommen, fragt mich der gute alte Robin Disselkamp, was es eigentlich mit meinem BMW auf sich hat und was wirklich dahinter steckt. Er ist nicht der Erste der fragt und auch nicht der Letzte. Hier ist die ganze Geschichte – und ich warne dich, sie ist anders als du denkst.

    Für Automobil-Enthusiasten ist das eigene Auto immer etwas ganz besonderes und die gemeinsame Geschichte ist stets außergewöhnlich. Oft haben diese Begeisterte etwas am Wagen verändert und angepasst oder sogar selbst gebaut, sodass es noch persönlicher ist. Unsere Geschichte hier ist dennoch anders – schließlich haben wir uns nie füreinander entschieden, geschweige dem erwartet dass wir eines Tages zueinander finden. Und nein, es war auch keine Liebe auf den ersten Blick. Mir fällt kein besserer Weg ein, die Tiefe dieser abzubilden, als einen kleinen persönlichen Brief.

    brief an die stille.

    Liebe Gefährtin,

    2009 in Ingolstadt trafen wir uns das erste Mal. Ein Auto-Großhändler, der gerade die komplette Flotte an BMW 3er von Sixt abgekauft hatte, darunter auch du mit knapp 30.000 km auf der Uhr und sieben Monate alt. Meine Mama verliebte sich in dein Navigationssystem und die Farbe, mein Papa in das Powerhouse unter deiner Haube. Ich dagegen verliebte mich erneut in deine Vorgängerin, da ich endlich die Chance witterte, endlich einen BMW 3er mein Eigen nennen zu können, wenn auch nur einen E46 316i. Dein Innenraum roch nach Neuwagen und alles sah unberührt aus. Die silbernen Leisten gefielen mir weniger, dafür die technisch-kühle Atmosphäre umso mehr.

    Während sich der Traum meiner Eltern verwirklichte und du in unsere Familie kamst, platzte meiner. Der alte BMW wurde einen unzugänglichen stumpfsinnigen Herren verkauft, der mir selbst viele Jahre später nie erzählen wollte, was aus dem Wagen wurde, schließlich wollte ich den Wagen zurückkaufen als ich das Geld hatte. Mama’s Auto besitzen und fahren war schon ein kleiner Traum.

    Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen als meine Mum mich mit dir zu meinem Ferienjob beim Bosch in Reutlingen fuhr. Bis zu jenem Tag wusste ich nicht, dass dein Turbo sogar aus dem Auspuff rausbrüllen kann. Deinen jungfräulichen Kofferraum stopfte ich mit all‘ meinen Sachen voll als ich zuhause auszog und mit Mama am Steuer mit dir nach Konstanz fuhr. Ich sah dich traurig davonfahren als ich das erste Mal dort in meiner Studentenbude alleine blieb und mich einsam und verlassen fühlte.

    Für mich warst du damals ein Symbol der Freude. Jedes Mal, wenn ich dich sah, waren meine Eltern in der Nähe. Wenn ich dich hörte, wusste ich, dass ich gleich meine Eltern sehen würde, die voller Freude ihren Sohnemann besuchten. Ende 2012 änderte sich plötzlich alles. Stundenlang sind wir auf einmal durch die Nacht gefahren, Papa am Steuer, ich auf dem Beifahrersitz. Nur wir zwei. Stundenlang ins nirgendwo, auf der Suche nach einer Erklärung, was gerade passiert war und warum wir nur noch zu zweit waren. Wir konnten es nicht verstehen, dass meine Mama wirklich gestorben ist und wir sie nie wieder sehen würden. Wir wollten das auch nicht verstehen. In dir war immer noch ihr Duft und ihre Sachen im Handschuhfach. Du warst mit uns. Still und ruhig, hast uns getragen und unser stummes Schweigen ertragen. Nur du weißt, wieviele Tränen und Verzweiflung du gesehen hast.

    Plötzlich warst du kein Symbol der Freude mehr, sondern der Erinnerung. Ein Monument, ein Mahnmal auf Rädern. Ein Relikt aus einer anderen Zeit, ein Stück heile Welt. Unzählige Male wünschte ich mich zurück auf die Rücksitzbank, doch nun war mein Platz auf dem Beifahrersitz. Copilot, Ersatzfahrer, Navigator. Ich zuckte jedes Mal innerlich zusammen wenn ich dich sah, wünschte mir doch so sehr dass beide meine Eltern ausstiegen. Doch es blieb dabei.

    Natürlich wuchs ich in dieser Zeit noch stärker mit Papa zusammen und du warst auf eine abstruse Art und Weise Therapie für uns beide. Wir verbrachten sehr viel Zeit zusammen, ob stundenlang ziellos durch die Nacht auf der Suche nach Antworten oder auf den Weg zu den Philharmonien dieser Welt, um durch Gustav Mahler für einen Moment dem Schatten der Realität zu entfliehen. Wir sprachen viel in dieser Zeit, diskutierten, stritten, lachten und weinten gemeinsam und du warst immer dabei. Eine stille Begleiterin, die einen nie im Stich lässt. Du warst einfach immer da.

    Dem Pragmatismus meines Dads bist du ein paar Male nur knapp entkommen: Er stellte es in Frage, ob er nun wirklich so ein großes und schnelles Auto brauchte. Und doch brachte er es nie übers Herz, sich von dir zu trennen, schließlich warst du Mama’s Auto. All‘ die Jahre behandelte er dich auch entsprechend respektvoll und voller Liebe.

    Es brauchte Jahre, bis ich dich mit anderen Augen sehen konnte. Du warst ein Stück Zuhause, dass mich immer wieder heimsuchte – in Konstanz, später in Zuffenhausen und irgendwann wieder zurück in Reutlingen. Während die ganze Welt sich seltene Oldtimer oder teure Luxuslimousinen für die Hochzeit mietete, warst du die einzige Option als unser Hochzeitsauto – Herzenssache. Selbst auf den Bildern bist du präsent und keine unbedeutende Statistin. Mama’s Auto eben, mit ihren Initialen auf dem Kennzeichen. Ja, es hat sich ein klein bisschen so angefühlt, als wäre durch dich Mama physisch da gewesen, denn dabei war sie mit Sicherheit.

    Die Spuren der Zeit gingen nicht spurlos an dir vorüber, beim genauen betrachten findet man lauter Spuren, die alle eine Geschichte erzählen und das seltsame dabei ist, dass ich sie alle kenne. Wie ein Buch, dass man schon tausende Male gelesen hat und trotzdem gerne in die Hand nimmt. Weil es sich vertraut anfühlt und weil man plötzlich die darin geschriebene Geschichte spürt, ohne sie zu lesen. Man darf es Patina und Gebrauchsspuren schimpfen, doch ich lese da drin eine Chronik.

    Zeiten änderten sich und nach wie vor zuckte ich innerlich zusammen wenn ich dich sah, in der Zwischenzeit aber aus Freude weil ich wusste, dass mein Papa in der Nähe ist. In den Sommermonaten trafen wir uns in der Zwischenzeit in Griechenland, wo dich Papa hingefahren hatte und du mit ihm auf uns gewartet hast. Rund zehn Tage im Jahr verbrachten wir gemeinsam in Griechenland – die schönste Zeit des Jahres teilten wir mit dir. Bis zum Sommer 2023.

    Drei Wochen waren diesen Sommer geplant, jedoch landete kurz zuvor mein Papa ungeplant in der Klinik in Tübingen – Krebs im Endstadium, gerade erst entdeckt. Strahlentherapie. Er bestand darauf, dass wir trotzdem nach Griechenland fliegen. Nach rund fünf Tagen in Griechenland beschlossen die Ärzte, die Behandlung doch fallen zu lassen und wir mussten so schnell wie möglich zurück nach Deutschland. Ich suchte verzweifelt nach Flugtickets und einer Spedition, die dich wieder zurückbringen konnte, jedoch vergeblich. Das einzige, was ich finden konnte waren Tickets für die Fähre von Igoumenitsa nach Ancona, jedoch ohne Kabine. Zu viert. An meinem Geburtstag fuhren wir los und die Sicherheit, dass du bei mir bist und dass ich mich auf dich verlassen kann, gab mir Mut diese Strecke zum ersten Mal zu fahren. Du hattest es nicht leicht mit mir, ich forderte dir alles ab. Von Kavala bis Reutlingen fuhren wir alles andere als langsam und gemütlich, wir flogen quasi. Du hast mitgemacht, still und ruhig wie immer. Zu dem Zeitpunkt habe ich nicht eine Sekunde daran gedacht, dass mein Platz von nun an der Fahrersitz sein wird.

    Es folgten die miesesten Monate meines Lebens. Tägliche Fahrten nach Tübingen in die Klinik, später täglich von Reutlingen nach Münsingen ins Hospiz. Ich fing an mit dir zu sprechen. Und du hast geantwortet. Obwohl ich unglaubliche Angst vor allem hatte, wusstest du einen unerklärlichen Weg, mich zu beruhigen, zumindest zeitweise. In meiner absoluten inneren Dunkelheit warst du neben meiner Familie auch ein Licht. Eine Konstante, eine Begleiterin und wieder einmal ein Relikt aus einer anderen Zeit, einer Erinnerung an eine heile Welt. Ich dachte dass ich nie wieder lachen kann, dass ich nie wieder richtig leben kann. Als hätte man mir alle Freude genommen, mein Leben. Und du hast zugehört, alles ertragen. Nur du weißt noch, wieviele Tränen und wieviel Verzweiflung du gesehen hast – ich will es nicht mehr wissen.

    Im Mai 2024 fuhren wir zusammen los, auf die wohl emotionalste Reise meines Lebens: Nach Griechenland, um die Scherben aufzusammeln und um mich um meinen Nachlass und den ganzen Papierkram zu kümmern. Was wir auf dieser Strecke alles erlebt haben verbindet uns wohl auf ewig. Es folgte im gleichen Jahr eine weitere Fahrt nach Griechenland, unser Familienurlaub und dieses Jahr, 2025, sind wir wieder zu zweit nach Griechenland gefahren, dabei sogar alles gefilmt und in wenigen Tagen fahren wir alle zusammen wieder. Dein Innenraum riecht immer noch ähnlich wie damals, als wir uns das erste Mal begegneten, nur verbinde ich diesen Duft in der Zwischenzeit nicht nur mit Erinnerung, sondern auch mit Abenteuer. Wo ich bin, bist auch du und wo du bist, bin ich.

    So irrational es klingen mag, aber ich habe stets das Gefühl, dass gerade bei dir alles funktionieren muss. Das ist tatsächlich weniger meinem Perfektionismus geschuldet, sondern viel mehr dem unbeschreiblichen Gefühl tief in mir, dass es meine Pflicht ist dich im maximalst bestmöglichen Zustand zu erhalten.

    Für mich bist du kein Auto. Wir waren zusammen in ganz Deutschland unterwegs, mehrmals in Griechenland und wir haben noch viel vor zusammen. Solange ich noch atme, werde ich dich nicht von meiner Seite geben, du bist ein Stück Zuhause, Kindheit, Leben, Erinnerung und Leben zugleich. Eine Konstante, die für Freude sorgt in der Zwischenzeit. Es liegt an mir, diese Geschichte weiterzuschreiben und ich freue mich auf alles, was wir gemeinsam noch erleben werden. Meinen 5er habe ich verkauft, da ich mich schwer tue, etwas ohne dich zu erleben.

    Danke dass du bei mir bist. Obwohl du für manchen „nur ein Auto“ bist, sehe ich dich trotzdem als Teil von mir. Bitte bleib bei mir, ich möchte nicht mehr ohne dich sein.

    dein Moe.

    PS: Du bist natürlich auch die absolute Granate auf der Straße. Unabhängig von unserer Geschichte kann ich mir kein besseres Auto für mich vorstellen. Ich freue mich schon aufs nächste Abenteuer mit dir. Wie immer steht viel an und während wir in den nächsten Wochen wieder gemeinsam die Straßen Deutschlands, Österreichs, Italiens & Griechenlands unsicher machen, plane ich schon den nächsten Streich.

  • die diesel-evolution.

    die diesel-evolution.

    All‘ die Jahre hatte ich eine regelrechte Diesel-Allergie: Ich war der lauteste, wenn es drum ging dass Dieselmotoren in LKWs, Schiffe und Traktoren gehören, im PKW aber nichts verloren haben. Nun hat mir das dunkle Schicksal den Diesel meiner Eltern in die Hände gelegt und nach rund zwei Jahren und über 30.000 km habe ich meine Meinung auf unerwartete Art & Weise geändert bekommen.

    vorbelastung.

    Während meines Design-Studiums jobbte ich nebenher als Fahrer und lieferte nachts im Sprinter Medikamente und Autoteile an Werkstätten und Apotheken. Allein den Klang des Dieselmotors habe ich über Jahre hinweg mit der Erinnerung an diesen höchst undankbaren Job geknüpft und zog es vor, privat dem Benziner treu zu bleiben.

    Nun, als mein Vater 2023 erkrankte, fand ich mich mit Familie mit seinem Auto in Griechenland und musste sofort alles stehen und liegen lassen um zurück nach Deutschland zu kehren. Zu dem Zeitpunkt machte ich mir keinerlei Gedanken um irgendwelche Kraftstoff-Ideologien, fand aber die Reichweite und die tatsächlich nutzbare Leistung ziemlich interessant. Der BMW Diesel meiner Eltern eröffnete mir plötzlich ganz neue Vorteile was den Nutzwert des Fahrzeugs betrifft: Reisen? Kein Problem – und vor allen Dingen keine Preisfrage mehr. Reichweite? Nicht der Rede wert – ich tanke von Pfullingen in Deutschland bis nach Kavala in Griechenland exakt einmal beim losfahren und einmal in Italien, komme in Griechenland mit mindestens einem Drittel im Tank an.

    Was mich trotzdem immer maßlos gestört hat, war der Dieselgestank, das gelegentliche Einräuchern der Nachbarschaft, wenn ich zu viel Kurzstrecke gefahren bin und natürlich der lastwagenartige Charakter des Motors im Kaltbetrieb. Beim Abwägen zwischen Vor- & Nachteile fällt es trotzdem positiv für den Diesel aus, hauptsächlich wegen der tatsächlich nutzbaren Leistung des Wagens.

    nutzwert.

    Damit meine ich die abrufbare Leistungsspanne der Maschine – ein Beispiel: Mein Sechszylinder-Benziner in meinem leider verkauften BMW 5er brauchte Drehzahl, um wirklich Leistung zu liefern, das heißt ich musste ihn über 5.000 U/min drehen, bis ich wirklich mal Leistung auf der Straße hatte, der im Verhältnis kleine Diesel liefert bei rund 2.000 U/min nahezu das doppelte Drehmoment als der große Reihensechser.

    Da ich mich mit beiden Autos eher auf Reisen, auf der Autobahn und Landstraßen unterwegs bin und nicht auf der Rennstrecke oder dem Leistungsprüfstand, nutze ich den mittleren Drehzahlbereich deutlich öfters als die tatsächliche „Peak Performance“ des Motors. Zusammengefasst bedeutet das, dass ich die Kraft des Diesels im Vergleich zu der des Benziners tatsächlich nutzen kann und dadurch agiler und schneller unterwegs bin.

    gamechanger.

    Auch wenn ich gelernt habe mit den Stärken und Schwächen des Diesels zurechtzukommen, gab es in jüngster Vergangenheit eine Entwicklung, die mich nicht nur staunen lässt, sondern meine komplette Wahrnehmung Autos und Motoren gegenüber – wenn nicht sogar genereller Mobilität – komplett verändert hat: HVO100 – erneuerbarer Diesel?

    Während meines Besuchs bei meinen geliebten Kunden und in der Zwischenzeit Freunden von „Ihre Autowerkstatt – Frederikspark“ in Norderstedt bei Hamburg, sprachen wir über das Thema erneuerbare Energien und nachhaltigen Kraftstoffen, unter anderem über die Diesel-Alternative „HVO100“. Am Ende des Artikels hier verlinke ich ein paar detailliertere Beiträge zu dem Thema, um jetzt nicht allzu technisch und nerdig zu werden – wenn es dich interessiert, kannst du dich dort in das Thema tiefer einlesen.

    erstkontakt.

    Theorien sind das eine, mich interessiert handfestes. Beim Arbeiten in der Werkstatt in Norderstedt, habe ich unter anderem für ein paar besondere Fotos die Autos im Hof und in der Werkstatt entsprechend positioniert. Eines dieser Wagen war ein Mercedes Benz W123 200D, quasi die 70er-Jahre E-Klasse mit dem 60PS-Ofen unter der Haube. Diese Autos sind dafür bekannt, ewig zu laufen, aber einfach mal zu rußen und zu rauchen ohne Ende. Auch ein sanfter Motorlauf gehört absolut nicht zu den Kernkompetenzen dieser Motoren.

    Nun steige ich in den alten Benz ein, dreh den Schlüssel um, glühe vor und starte den Motor, Blick natürlich im Seitenspiegel um die Rauchzeichen aus dem Auspuff zu genießen – doch weit gefehlt: Keine Wolke, kein Rauch, der Motor springt nach einigen Tagen Standzeit einfach direkt an läuft mit charakteristischem Klang, aber richtig ruhig. Kein Traktor, kein krasses Vibrieren der Karosserie, lediglich die schöne alte Taxi-Klangkulisse vergangener Tage. Surreal. Aber der Wagen läuft nicht mit konventionellem Diesel, sondern mit HVO100.

    HVO-was?

    HVO100 ist ein nachhaltiger Dieselkraftstoff, der aus Abfall- und Reststoffen pflanzlichen sowie tierischen Ursprungs hergestellt wird, beispielsweise Altspeiseöle oder tierische Fette. Anders als bei klassischem Biodiesel wird HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) durch eine sogenannte hydrierende Spaltung chemisch in paraffinische Kohlenwasserstoffe umgewandelt. Dadurch ist HVO100 nicht nur chemisch nahezu identisch mit fossilem Diesel, sondern auch deutlich stabiler, reiner und langlebiger.

    Ein großer Vorteil von HVO100 liegt in seiner Umweltbilanz: Der Kraftstoff enthält keinen Schwefel oder Aromaten, verbrennt besonders sauber und sorgt dadurch für eine drastisch reduzierte Rußbildung. In modernen Dieselmotoren kann die Feinstaub- und Stickoxid-Emission deutlich gesenkt werden, was sich positiv auf Luftqualität und Motorlebensdauer auswirkt.

    In Bezug auf CO₂-Emissionen lassen sich mit HVO100 je nach Herkunft und Herstellungsprozess bis zu 90% der Treibhausgase im Vergleich zu fossilem Diesel einsparen. Dabei ist das freigesetzte CO₂ Teil eines kurzfristigen Kohlenstoffkreislaufs: Es wurde zuvor von den Pflanzen gebunden, aus denen die eingesetzten Öle stammten – das bedeutet, es wird kein zusätzliches fossiles CO₂ freigesetzt, das über Jahrmillionen gespeichert war. Die Verwendung von HVO100 trägt somit aktiv zur Reduktion von Netto-Treibhausgasemissionen bei.

    HVO100 ist außerdem komplett synthetisch hergestellt und enthält keine veresterten Bestandteile, wie sie beim Biodiesel vorkommen. Dadurch ist der Kraftstoff oxidationsstabil, lagerfähig und mischbar mit normalem Diesel. Das Beste: Ich kann den Treibstoff ohne Umrüstung oder Risiko mit meinem BMW fahren. Dieser wird dadurch nahezu klimaneutral und leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduktion fossiler Emissionen und zur Kreislaufwirtschaft. Mein „Stinker“ wurde dadurch binnen Minuten zum grünen Vorzeigemodell – zumindest aus meiner Sicht. Der Gedanke begeistert mich ehrlich gesagt.

    realität.

    Kaum zurück aus Hamburg, habe ich in Reutlingen direkt meinen Tank mit HVO100 gefüllt und ehrlich gesagt bis auf das Rußen keine Wunder erwartet. Einen halben Tank später kann ich sagen, dass mein Verbrauch bei unveränderter Fahrweise um rund einen Liter gesunken ist, der Kaltstart keine Traktorenemotionen mehr auslöst und mein 3er insgesamt deutlich besser und ruhiger läuft. Preislich liegt HVO etwa 3-4 Cent pro Liter über dem konventionellen Diesel.

    Natürlich wehrt sich die Öl-Lobby in Deutschland noch gegen den alternativen Kraftstoff und die stufenweise Einführung wird hier dank gutem Marketing krass ausgenutzt: Die „Performance-Diesel-Sorten“ bei den großen Tankstellenketten, wie zum Beispiel Shell V-Power Diesel oder ARAL Ultimate Diesel, sind laut meiner Recherche normaler Diesel mit 10-30% HVO100-Anteil.

    Auf meiner Recherche nach Tankstellen, die HVO100 führen, auf meiner Route nach Griechenland habe ich gesehen, dass in Deutschland an nahezu allen MTB-Tankstellen der Kraftstoff zu bekommen ist, in Italien sogar flächendeckend an nahezu allen Tankstellen. Für Griechenland finde ich leider keine Informationen im Netz – es wäre ja ein Träumchen wenn ich auch dort nicht darauf verzichten müsste.

    …und wenn ich dich jetzt beim Gedanken erwischt habe, dass es alles nur grünes Gelaber ist – hier ein paar rein technische Vorteile von HVO100 gegenüber konventionellem Diesel:

    • Dein Dieslmotor hat mehr Leistung: Durch die bessere Verbrennung läuft dein Motor effizienter und kann seine Leistung konstanter halten.
    • Durch das ausbleibende Rußen verstopft dein Dieselpartikelfilter nicht, dein Auto muss seltener regenerieren.
    • Probleme mit der AGR gibt es nicht mehr, da es keinen Schmutz mehr gibt, der verkoken kann.
    • Dein Verbrauch sinkt, da dein Motor effizienter arbeitet.
    • HVO100 ist kältebeständiger als konventioneller Diesel.
    • Es besteht keinerlei Gefahr dass Leitungen, Dichtungen usw. kaputt gehen könnten, da es chemisch gesehen identisch mit normalem Diesel ist.
    • Dein Auto kann schneller mehr Sprit fördern, da HVO100 minimal dünnflüssiger ist und Dieselpumpen so oder so stärker sind als Benzinpumpen.

    Es gibt noch weitere Argumente dafür und ich muss zugeben, dass außer dem Preis oder einem eventuellen Ruß-Fetisch mir keine Argumente dagegen einfallen.

    die zukunft.

    Seien wir ehrlich – wenn man sich etwas schlecht reden möchte, findet man immer ein Argument, so unsinnig es auch sein mag. Ich habe in den letzten Wochen allerlei Unsinn gehört, aber nichts, was wirklich belegt ist oder überhaupt an der Oberfläche der Sinnhaftigkeit kratzt. Niemand zwingt dich HVO100 zu tanken. Wenn du das alles Scheiße findest, kannst du in deinen Tank kippen was auch immer du magst, du musst dich nicht rechtfertigen.

    Wenn ich jedoch bedenke, dass mit einer kleinen Entscheidung an der Zapfsäule oder vermeintliche Umwelt-Antichrist namens Diesel plötzlich zum Saubermann wird, begeistert mich der Gedanken aus vielerlei Hinsicht sehr. Würde man es genau nehmen, ist dadurch ein Diesel sogar nachhaltiger als ein E-Auto.

    Aus meiner Sicht ist HVO100 die Zukunft unserer Mobilität, solange es aber von der Öllobby geblockt wird, ist jeglicher Durchbruch schwierig. Die aktuelle Bundesregierung ist auch an Umweltschutzmaßnahmen und erneuerbaren Energien bzw. Alternativen nicht interessiert, sodass ich nicht glaube, dass wir in Deutschland auf Dauer eine nachhaltige Lösung in diese Richtung haben werden – obwohl das Beispiel Italien zeigt, dass es reibungslos funktionieren kann.

    für interessierte:

    für interessierte.

    1. Verbraucherzentrale: Ökodiesel HVO 100 – Das müssen Sie wissen
      https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/oekodiesel-hvo-100-das-muessen-sie-ueber-den-neuen-kraftstoff-wissen-96356
    2. ADAC: HVO-Diesel aus Altfett im Test
      https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/hvo-100-test
    3. ÖAMTC: Kraftstoff HVO100 – Vor- und Nachteile
      https://www.oeamtc.at/autotouring/reportage/kraftstoff-hvo100-was-sind-die-vor-und-nachteile-72264407
    4. BR24: Staatsgüter mit „Klima-Diesel“ sehr zufrieden
      https://www.br.de/nachrichten/bayern/hvo100-staatsgueter-mit-klima-oeko-diesel-sehr-zufrieden,U8WhQ0t
    5. Industriemagazin: Wiener Transporteure setzen auf HVO100
      https://industriemagazin.at/news/hvo-100-wiener-transporteure-setzen-auf-nachhaltigen-kraftstoff-aus-speiseoel-und-holzresten
    6. Sprit+: Zwischenbilanz von Mobil in Deutschland
      https://www.sprit-plus.de/nachrichten/alternative-kraftstoffe/zwischenbilanz-von-mobil-in-deutschland-hvo-wird-trotz-preisaufschlag-getankt-3563871
    7. Handelsblatt: HVO100 goes Germany
      https://www.handelsblatt.com/adv/firmen/hvo100-goes-germany.html
    8. BMDV: FAQ zu HVO 100
      https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/faq-zu-hvo-100.html
    9. Auto Bild: Ökodiesel HVO & XTL – Was kostet der Biokraftstoff?
      https://www.autobild.de/artikel/hvo-oekodiesel-20987829.html
    10. LeasingMarkt.de: Ökodiesel HVO100 im Check
      https://www.leasingmarkt.de/magazin/technik/oekodiesel-hvo100
    11. Focus Online: Experten zerlegen Kampagne der Deutschen Umwelthilfe gegen HVO100
      https://www.focus.de/auto/news/hvo-100-experten-zerlegen-kampagne-der-deutschen-umwelthilfe-gegen-klima-diesel_id_260090738.html
    12. Biofuel Express: HVO100 – Bis zu 90% CO₂-Reduktion
      https://biofuel-express.de/produkte/hvo100-renewable-diesel
    13. BILD: Langzeit-Test mit dem neuen Öko-Sprit
      https://www.bild.de/cmsid/66583876c34cbc2d431bd77e
    14. BILD: Neuer Diesel da!
      https://www.bild.de/leben-wissen/auto/ab-heute-gibt-es-hvo100-neuer-diesel-da-661662146e25c849621b9674
    15. BILD: Wie gut ist der neue Öko-Diesel?
      https://www.bild.de/auto/auto-news/auto-news/das-muessen-autofahrer-wissen-beschlossen-oeko-diesel-ab-april-an-der-tanke-87610304.bild.html